Zum Schluss
Ja, es ist die harte Wahrheit, aber dieser Artikel wird der vorläufig letzte sein den ich auf diesem Finnland-Blog veröffentlichen werde. Genau morgen am 15. Januar 2008, 21 Uhr werde ich Finnland mit der Fähre nach Rostock verlassen und auf ein sehr interessantes halbes Jahr zurückblicken können.
Alles in allem lässt sich sagen, dass die 6 Monate Finnland - mit allen Vor- und Nachteilen - eine Erfahrung wert waren. Nachteilig vorallem deswegen, weil mein Studium hier etwas stagnierte. Das lag zum einen an dem sehr mageren Angebot an interessanten und lohnenswerten Vorlesung und zum anderen an der realitv niedrigen Qualität der Lehre. Vieles wird hier lockerer gesehen und längst nicht so streng wie an deutschen Uni’s bzw. Fachhochschulen. Das hatte leider Einfluss auf meine Motivation, die beständig gen Keller ging. Ich werd aus Finnland maximal 12 Credits mitnehmen können - davon sind allerdings nur 6 Credits bzw. 2 Fächer anrechenbar.
Ich freu mich demzufolge wieder auf den Studienalltag an der HTWK und werde demnächst mein nächstes größeres Projekt angehen müssen - meine Diplomarbeit. Näheres dazu lässt sich leider noch nicht sagen. Ich bin noch im Themenfindungsprozess.
Die letzten zwei Prüfungen werde ich in diesen Tagen schreiben. “Finnisch” hab ich gestern geschrieben und “Electronic Services on the Internet” schreibe ich heute. Das sind allerdings zwei Fächer, die ich mir garantiert nicht anrechnen lassen kann. Von daher werde ich “nur” bestehen um meine Credits zu erhalten.
Was natürlich überwiegt ist das Positive. Ich hab hier während meiner Zeit in Finnland viel gesehen. Helsinki war eine sehr interessante und auch schöne Stadt. Während meiner Städtetour hab ich viel von Westfinnland sehen können und Land & Leute kennengelernt. Der Höhepunkt war natürlich Lappland - eine meiner schönsten Reisen überhaupt.
Eine schöne und bleibende Erfahrung war natürlich auch Ylioppilaskunnan Soittajat - das Helsinki University Symphony Orchestra. Supernette Leute und ein Klima in dem es einfach nur Spaß macht zusammen zu musizieren. Ich glaub Tschaikowski’s Sechste wird mich mein ganzes Leben an meine Zeit in Finnland erinnern.
So - was bleibt mir noch zu sagen. Ich werde wie gesagt am morgigen Donnerstag mit der Fähre zusammen mit Karo und Alex (zum Glück - was macht man sonst 24h allein auf einer Fähre?) Richtung Rostock schippern. Am Freitag gg. 23 Uhr bin ich dann in Rostock am Überseehafen und werde von dort aus mit meinem Fahrrad nach Anklam zu Alex’ Eltern gefahren und dort übernachten. Am nächsten Morgen (Samstag) geht mein Zug 8:25 Richtung Leipzig wo ich gg. 12:30 sein werde.
Ich danke allen regelmäßgen Lesern meines Blogs und danke auch für die zugegebenermaßen nicht so zahlreichen Kommentare
auf meine Artikel.
Man sieht bzw. hört sich!
Euer David